VON DER AUSSAAT BIS ZUR ERNTE


 

BOTANISCHE HERKUNFT

 

Der Tabak gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Das gemeinsame Kennzeichen dieser Pflanzenarten sind ihr Gehalt an stickstoffhaltigen Stoffen, den sogenannten Alkaloiden. Sie treten im Tabak in Form des allseits bekannten Nikotin auf. Von der Aussaat bis zur Ernte kann die Tabakpflanze eine Höhe von bis zu 2,50 m erreichen und ca. zwei Kilogramm wiegen. Die Tabakpflanze ist damit unter den einjährigen Gewächsen diejenige, mit der größten Gewichtszunahme.

  • Botanische Herkunft

 

 

 

 

 

ANBAUGEBIETE

 

Süd- und Mittelamerika bilden die Heimat der ursprünglichen Tabake. Als tropische Pflanze benötigt der Tabak für sein Wachstum ausreichend Wärme und genügend Feuchtigkeit. Die Tabakpflanze zeigte allerdings im Laufe ihrer Ausbreitung eine außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit. Was die weltweite Verbreitung auch in den gemäßigten Klimazonen erklärt. Es gibt mittlerweile nur noch wenige Länder auf dieser Erde, die keinen Tabak kultivieren.

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TABAKANBAU

 

Die Samen der Tabakpflanze sind sehr klein. Etwa 60.000 gehen auf einen Esslöffel. Diese Menge genügt, um auf einer Fläche von über 800 Quadratmetern Tabak anzusäen. Während des Wachstumszeitraumes von fünf bis sieben Monaten benötigt die Tabakpflanze 200 – 900 Liter Wasser, um eine Trockensubstanz von einem Kilogramm zu bilden. In vielen Ländern greift man daher auf die künstliche Bewässerung zurück. Kurz vor der Reife werden die rosa bzw. weißen Blütentrauben an der Spitze des Stammes abgeschnitten. So kommt die ganze Kraft der Pflanzen den Blättern zugute.

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ERNTE

 

Ungefähr 60 bis 90 Tage nach dem Auspflanzen ist die Tabakpflanze ausgewachsen. Bei der Ernte sind die Tabakblätter grün. Die Tabakernte wird überwiegend manuell durchgeführt. Nur in wenigen Ländern (z.B. USA und Kanada) werden automatisierte Erntemaschinen eingesetzt. Vorausgesetzt die Größe der Anbaufläche, sowie die Geländebeschaffenheit lassen eine Mechanisierung der Erntearbeiten zu.

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BLATTERNTE

 

Entsprechend ihres Reifegrades werden die einzelnen Blätter der Tabakpflanze auf den Tag genau gepflückt. Schon in den frühen Morgenstunden wird mit der Arbeit begonnen. Denn bei Tagesanbruch ist die Tabakpflanze noch keiner Sonnenbestrahlung ausgesetzt und lässt sich somit besser brechen. Jede Pflanze hat sieben Triebe mit etwa 30 Blättern.

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GANZPFLANZENERNTE

 

Die Tabakpflanze wird kurz über dem Boden abgeschnitten. Wohl wissend, dass die untersten Blätter bereits überreif und die obersten Blätter unreif sind. Diese Erntemethode wird z. B. beim US-Burley, dem US-Maryland und anderen luftgetrockneten Tabaken angewandt.

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