WHO - KEIN KREBS DURCH SCHNUPFTABAK

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Die Arbeitsgruppe "Krebsforschung" der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt in ihrer jüngsten Veröffentlichung

über rauchlosen Tabak, dass diverse Studien keinerlei schlüssigen Beweis für Krebserkrankungen durch

Nasenschnupftabak erbracht hätten.* Aus dieser Aussage von hochrangigen Wissenschaftlern der weltweit obersten

Gesundheitsbehörde ist daher zu schließen, dass von Nasenschnupftabak keine Krebsgefahr ausgeht.

 

STUDIE BELEGT: SCHNUPFTABAK ALLEIN STELLT KEIN KREBSRISIKO DAR

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1. Hintergrund

Die EU-Kommission hatte Mitte der 90er-Jahre verfügt, dass alle Tabakprodukte den Warnhinweis „Verursacht Krebs“

oder ähnlich tragen müssten. Hiervon betroffen war damit natürlich auch der Schnupftabak. Dies war jedoch

insofern problematisch, als der Erlass ohne den entsprechenden wissenschaftlichen Nachweis erfolgte, da es praktisch

keine wissenschaftlich haltbare Studie gab, die gezeigt hätte, dass durch Schnupftabak eine Krebserkrankung der

Nase hervorgerufen werden könne. Die EU-Behörden erkannten diese Problematik bald darauf und ersetzten den

falschen Warnhinweis durch den jetzt gültigen Warnhinweis "Dieses Tabakprodukt kann Ihre Gesundheit schädigen und

macht abhängig". Dennoch gab der Weltmarktführer Pöschl Tabak zur Klärung des Sachverhalts ein unabhängiges

wissenschaftliches Gutachten bei Prof. Dr. Eberhard Greiser, Direktor des Bremer Instituts für Präventionsforschung und

Sozialmedizin, in Auftrag. Diese Vorgehensweise war auch vom deutschen Bundesgesundheitsministerium in Berlin

sowie vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und dem Europäischen Krebsforschungsinstitut in Mailand

empfohlen worden. Wesentlicher Bestandteil des Vertrags war, dass Pöschl Tabak keinerlei

Einfluss auf die Ergebnisse nehmen werde.

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Kernziel der Untersuchung war die Beantwortung der Frage, ob bestimmte Lebensgewohnheiten oder Faktoren am

Arbeitsplatz bei Patienten mit Krebserkrankungen der Nase (Krebs der Nasenhöhle, der Nasennebenhöhlen und des Nasenrachens)

häufiger vorkommen als in der Allgemeinbevölkerung.

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Die zur Erstellung des Gutachtens erforderliche Studie, welche mehrere Jahre in Anspruch nahm, zählt zu den

weltweit größten Untersuchungen, die jemals zu möglichen Ursachen für Nasenkrebs durchgeführt wurden. 

Dazu wurden vom Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin alle insgesamt 427 Patienten

bzw. deren Angehörige aus den verschiedenen Hals-Nasen-Ohren-Kliniken in Bayern und Baden-Württemberg befragt.

Als Kontrollgruppe wurden 2.401 zufällig ausgewählte und ebenfalls in Bayern und Baden-Württemberg beheimatete

Männer interviewt, welche nicht unter einer Nasenkrebsart leiden.

 

Zur Sicherstellung der Berücksichtigung aller wissenschaftlichen Aspekte im Rahmen der Planung, Durchführung

und Auswertung der Studie wurde ferner von Prof. Greiser ein aus unabhängigen Forschern

bestehender wissenschaftlicher Beirat berufen.

 

Mitglieder dieses Beirats waren: 

Prof. Dr. J. Chang-Claude (Vorsitzende), Leiterin AG Genetische Epidemiologie, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg

Prof. Dr. K.-H. Jöckel, Direktor des Institutes für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Universität Duisburg/Essen

Prof. Dr. U. John, Direktor des Institutes für Epidemiologie und Sozialmedizin, Universität Greifswald

Prof. Dr. H. Maier, Oberstarzt, Leiter der Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Bundeswehrkrankenhaus Ulm.

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2. Ergebnisse der Studie

Der Konsum von Schnupftabak allein stellt kein nachweisbares Erkrankungsrisiko dar. Lediglich die Kombination

mit dem Rauchen von Tabak ergibt ein nachweisbares Erkrankungsrisiko.

Rauchen ist ein außerordentlich starker krebserzeugender Faktor. Je länger und je mehr ein Raucher

geraucht hat, umso größer ist die Gefahr einer Nasenkrebserkrankung.

Der Fakt, wonach der Staub von Hartholz der Nasengesundheit, vor allem der der Nasennebenhöhlen nicht

förderlich ist, war bereits von einer Reihe von ausländischen Forschern entdeckt worden. Dies konnte in

der Süddeutschen Nasenkrebsstudie eindrücklich bestätigt werden.

Es gibt Berufsgruppen mit höheren Erkrankungsrisiken für Nasenkrebs, z.B. Schweißer.

Lösungsmittel sowie die Anwendung von Insektenvernichtungsmitteln im Haushalt können in

vergleichbarer Weise unheilvoll wirken wie das Zigarettenrauchen. 

Der tägliche Verzehr von Gemüse, Obst, Salat oder Fruchtsaft kann das

Krebsrisiko deutlich vermindern.

Beim Grillen oder Braten von Fleisch bzw. Würsten entstehen, wie schon seit langem bekannt, krebserzeugende

Substanzen. Auch diese stellen offenkundig ein Nasenkrebsrisiko dar.

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3. Fazit

Pöschl Tabak, welches diese Studie zwar finanziert, aber wie oben erwähnt, vertragsgemäß keinerlei

Einfluss auf die Ergebnisse der Studie genommen hat, zeigt sich mit dem Ergebnis

der langjährigen Untersuchung sehr zufrieden.

Geschäftsführer Dr. Ernst Pöschl: „Zum bis dato ersten Mal ist auf einzigartige Weise der Nachweis erbracht

worden, dass der Konsum von Schnupftabak alleine kein erhöhtes Nasenkrebsrisiko mit sich bringt. Schnupftabak

kann somit als ein im Vergleich zu vielen anderen Tabakerzeugnissen gesundheitlich

harmloseres Tabakprodukt bezeichnet werden.“

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SCHNUPFTABAK UND NIKOTIN

Schnupftabak ist ein Tabakprodukt und enthält also auch Nikotin.

Besonders der englische Forscher Professor Russell hat in Studien festgestellt, dass der Übergang

des Nikotin in den Körper beim Schnupfvorgang ziemlich rasch erfolgt. Nikotin in geringen Mengen, wie beim

Schnupftabak genossen, ist ein durchaus anregendes Mittel. Dies gilt heute als wissenschaftlich fundiert.

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Schnupftabak und Kondensat: Fehlanzeige

Da Tabak beim Schnupfen nicht verbrannt wird, entstehen die bei gerauchten Tabakprodukten bekannten

Kondensatstoffe nicht. Schnupftabak wird nicht geraucht. Daher belästigt sein Genuß auch nicht den Nachbarn.

Er ist somit die ideale Alternative des Tabakgenusses überall dort, wo Rauchen verboten ist oder nicht gern gesehen wird.

Sicher auch ein Grund, weshalb sich immer mehr Menschen dem rauchfreien Tabakgenuss zuwenden.

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Schnupfen und Sport

Nachdem kein Kondensat entsteht, ist Schnupftabak das ideale Genußmittel für alle sportlichen Männer

und Frauen. Viele Sportler verwenden Schnupftabak, weil er ihre Nase freihält und erfrischt.

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Warnhinweis bei Schnupftabak

Während andere Tabakprodukte mit immer härteren Warnhinweisen belegt werden, verdeutlicht der EU-weite

Warnhinweis bei Schnupftabak lediglich die möglichen Gefahren bei übermäßigem Schnupftabakkonsum. Damit wird

Schnupftabak auf eine ähnliche Stufe mit anderen Genußmitteln, wie Wein oder Kaffee gestellt. Schließlich sorgt eine

Prise Schnupftabak für unkomplizierte Erfrischung und ein echtes "Frei-im-Kopf-Erlebnis" zwischendurch. Und das

ohne schlechtes Gewissen: Denn Schnupftabak ist rauchfreier Tabakgenuß, der überall erlaubt ist.

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Zusammenfassung

Generell kann gesagt werden, dass nach dem heutigen Stand der Literatur und der Wissenschaft

Schnupftabak ein äußerst risikoarmes Tabakprodukt ist, das infolge seines umweltfreundlichen Genusses - es wird

ja nichts verbrannt - auch keine Mitmenschen beeinträchtigt. Schnupftabak ist die ideale Alternative für alle, die

einen rauchfreien Tabakgenuss suchen. Die Inhaltsstoffe bei Schnupftabak unterliegen darüber hinaus dem strengen

Deutschen Tabakgesetz (früher im Lebensmittelgesetz) mit der darin enthaltenen Tabakverordnung

sowie einer laufenden Qualitätskontrolle.

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