TABAK EROBERT DIE WELT

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Niemand kann genau sagen, wann Tabak zum ersten Mal geraucht wurde. Sicher ist, dass schon die

Mayas in Südamerika dem Rauchen, im Zuge ihrer Religion, nicht abgeneigt waren. Nach Zerstörung der

Mayakultur durch die spanischen Eroberer zerstreuten sich die Ureinwohner über den gesamten Kontinent.

Doch Tabaksamen und Rauchkultur nahmen sie mit. Ihr allumfassender Begriff dafür war "Sikar"

wovon sich letztendlich das spanische Wort "Cigarro" ableiten dürfte.

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Auf die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus 1492, folgte die Eroberung von Mittelamerika.

Schritt für Schritt wurde die "Neue Welt" erforscht und die Gewohnheiten der Eingeborenen studiert. Bei der

Teilnahme an religiösen Zeremonien kam man dabei auch das erste Mal mit Tabak in Berührung. Wobei das

Rauchen der Friedenspfeife sicherlich wesentlich dazu beitrug, dass bald auch die Seeleute dem "Tabak trinken"

vermehrt zusagten. Nicht zuletzt wegen seiner berauschenden Wirkung. Sie nahmen den Tabak mit nach Europa

wo er sich im wahrsten Sinne des Wortes Zug um Zug verbreitete.

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Dank Jean Nicot, von dem das heutige Nikotin seinen Namen erhielt, wurde Tabak als Medizin und Heilmittel populär.

Ehrfürchtig betrachtete man ihn damals sogar als ein Wunder der neuen Welt. Diverse Krankheiten vermochte

er zu lindern oder gar zu heilen. Erst als die Europäer auch auf den Geschmack dieses außergewöhnlichen Genusses

kamen, wurde aus dem Rauchen zu medizinischen Zwecken, eine nicht mehr wegzudenkende Beschäftigung des

gesellschaftlichen Lebens. An dieser Tatsache hat sich auch bis heute nichts geändert.

 

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